Der Zündfunk schreibt:
Nachdem wir lange genug dabei gecoacht wurden, unseren vermeintlichen Burnout und unsere realen Depressionen in den Griff zu bekommen, feiert nun ein ganzer Schwung von Artikeln und Büchern den Mut zum Pause machen, zur schlechten Laune oder plädiert gar fürs Unglücklichsein. Warum? Weil sich die gesellschaftliche Stimmungslage im Halbjahrestakt radikal ändert? Weil ein bestimmter Ratgeber-Markt gesättigt ist und mit Burn-out-Büchern kein Cent mehr zu verdienen ist? Weil die Pharmaindustrie plant, ein neues Medikament auf den Markt zu bringen, zu dem das passende Krankheitsbild noch nicht gefunden, geschweige denn etabliert ist?

Und mir ist dazu eingefallen: „Fallen oder Passen, oder warum letzten Endes nur Ästhetik hilft“.

Der Essay läuft heute Abend um 19.05 Uhr im Zündfunk auf Bayern 2.
Es geht um hysterische Spitzenkrägen, den Willen ins Bild zu passen, um Pillendreher und Ästhetik als leidenschaftliche Form der Wahrnehmung. Und mir ist bei der Recherche mal wieder aufgefallen, wie herrlich rasant Christina von Braun denkt. Kein Wunder, dass sie eine Spezialistin für Schwindelerregendes ist.
Ab morgen können Sie das dann alles auch auf der Homepage des Zündfunks nachlesen.