AKTUELL

Frühstück bei Nemo

SPIEGEL ONLINE (KulturSPIEGEL) mag „34 Meter über dem Meer“, und schon mag ich meinen Montag.

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,828519,00.html

Dienstag (morgen) mag ich auch jetzt schon: Lesung um 20 Uhr  in der Tucholsky Buchhandlung in der Tucholskystraße in Berlin Mitte.

—23.04.2012

Mode

modecover

Gerade habe ich Lieblingspost bekommen: neue Bücher! Heute kam das schwere Paket aus dem Wilhelm Fink Verlag. Das Buch über den kulturwissenschaftlichen Blick auf die Mode, das ich zusammen mit Laura Bieger und Susanne Rohr herausgegeben habe. Bevor ich das hellblaue Buch in den Händen hielt, hatte ich mir geschworen, nie wieder einen Sammelband herauszugeben, NIE WIEDER, aber jetzt… hey: anytime!

Mit dabei: grandezziöse intellektuelle Super-Fashionistas wie Barbara Vinken und Hanne Loreck, die über die Dekonstruktion der Mode (anhand von Maison Martin Margiela) sowie über das Verhältnis von Mode und Kunst (anhand von Vanessa Beecroft, Cindy Sherman und Lady Gagas Fleischkleid) schreiben; ein erstmals übersetzter Artikel über Mode und Blick von der hochverehrten Kaja Silverman, der meinen Blick in den Spiegel für immer verändert hat; Ulrich Lehmanns Revision seiner vielbeachteten Mode und Moderne-Theorie, Annette Geigers Diskussion der Frage, warum es immer noch keine Ästhetik der Mode gibt – sowie Susanne Rohrs ungeschlagene semiotische Seismographie der imaginären Objekte der Mode.
Haben Sie immer gedacht, das Gefühl, vor Ihrem übervollen Kleiderschrank zu stehen und einfach nichts zu Anziehen zu haben, wäre ein oberflächliches, kapitalistisch gezirkeltes Scheinproblem? Dann könnte Sie Lauras und meine Einleitung interessieren.
Und wenn Sie wissen wollen, wem der berstende Kleiderschrank auf dem Cover gehört, dann kann ich Ihnen verraten: meiner ist es nicht, obwohl ich ein paar der Highheels schon nehmen würde…

—21.04.2012

Herbert liest wieder!

Endlich: Herbert hat wieder gelesen und erzählt so leuchtend blau über drei Frühlingsbücher, dass es nur so sprießt.  Eines davon ist „34 Meter über dem Meer“. Das freut mich natürlich umgemein, aber was mich am meisten daran freut, ist, dass dieser Roman der erste (und ich meine: der allererste) Text meines Lebens ist, der Herbert gefällt. Alle anderen fand er eigentlich gräßlich, was er mir jedes Mal mehr oder weniger deutlich zu verstehen gegeben hat. Bei „Teflon“ hat’s ihn geschüttelt. Danach konnte er jahrelang keine Metaphern mehr sehen…

Wenn ich es mir recht überlege, weiß ich also gar nicht, ob seine Begeisterung jetzt ein gutes Zeichen ist. Fast alle Bücher, die ihm gefallen, gefallen mir überhaupt nicht (außer Lewitscharoffs „Blumenberg“, da waren wir uns neulich in unserer Begeisterung mal einig); alle philosophischen Texte, die mich inspiriert haben, findet er blasig; alle, die ihn inspirieren, finde ich linkszwodreivier. In der „Geschlossenen Gesellschaft“ flogen nur so die Fetzen. Und jetzt das…
Was auch immer das bedeutet, Herbert ist nicht nur wunderbar, er liest auch wunderbar:

—17.04.2012

B-Mix

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Nachdem Jörg Braunsdorf von der Tucholsky-Buchhandlung mich wöchentlich bittet, stapelweise Bücher zu signieren, die er dann zu allem Überfluß auch noch stapelweise verkauft, würde ich noch ganz andere Texte von ihm hier einfach so übernehmen… Aber jetzt erst einmal der hier:

Lesen und Lesen lassen!
Die Tucholsky-Buchhandlung 60 Minuten im Fernsehen.
Unter diesem Motto hatten wir vor einigen Wochen einen
wunderschönen Abend rund um das Kulturgut Buch, der
von dem B-Mix-Berlin-Team aufgenommen wurde.
Gäste auf dem roten Sofa waren die u.a.
die Autorin Annika Reich, der Verleger Marc Berger
und ich als Gastgeber.

Die Erstausstrahlung ist am
Sonntag den 25.03.12 um 20:45 Uhr
im Fernsehsender TV-Alex.

Wiederholungstermine:

Mo 26.03., 23:30 Uhr
Fr 30.03., 18:45 Uhr
So 08.04., 20:45 Uhr
Mo 09.04., 23:30 Uhr
Fr 13.04., 18:45 Uhr

Moderiert wurde der herrlich schräge Abend von Christian Stahl, über dessen Film „Gangsterläufer“ Sie hier was erfahren können, falls Sie ihn noch nicht gesehen haben. Und wer mit uns beiden einen Kaffee trinken möchte, kommt in den „Mörder“ in die Borsigstraße kurz nach neun immer mal wieder –
http://www.gangsterlaeufer.de/

—23.03.2012