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Eins zu Eins. Der Talk. Eine Stunde über mein Leben

Das war eines der schönsten und entspanntesten Interviews meines Lebens: eine Stunde mit Achim Bogdahn für BR 2 Eins zu Eins. Der Talk.

Es ging um Kippeln auf dem Surfbrett, die Frage, wie viele Liter Sojasauce in eine Telefonzelle passen und was das mit Haiku zu tun hat. Es ging darum, wie Wir machen das mein Leben verändert hat. Es ging um "Die Nächte auf ihrer Seite" und warum ich so gerne und gerade nur Kinderbücher schreibe. Es ging um Europa und die Liebesgeschichte meiner Eltern, die mit einer Reise meiner Mutter im Zug nach Japan begann. Hier können Sie das Gespräch nachhören.

 

http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/eins-zu-eins-der-talk/annika-reich-118.html

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Fragile Briefe im Zündfunk Generator

 

UnknownAm 26.2.2017 um 22.05 sendet BR 2 einen Zündfunk Generator von Laura Freisberg zu unserem Briefwechsel über die Fragilität Europas. Mit Björn Bicker und Ece Temelkuran, A.L. Kennedy und Kathrin Röggla, Zeruya Shalev und mir. Hier kann man die Sendung schon hören. 

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Die Großmeisterin des experimentellen Gefühlsleben

Die Frau, die in Heike-Melba Fendels neuem Roman „Zehn Tage im Februar“ von ihrem Leben und den Filmen ihres Lebens erzählt, geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Sie hat sich tief in mir eingenistet, obwohl sie alles daran setzt, flüchtig zu bleiben. Warum? Erzähle ich auf piqd im Literatenfunk.

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Zeruyas Antwort

Zeruya Shalev hat ihren zweiten Brief an mich geschrieben. Er beginnt mit den Worten: "Als ich Deinen Brief las, hatte ich mitunter das Gefühl ihn selbst geschrieben zu haben."

Anfangs hatte ich großen Respekt vor dem Briefformat und der Frage, wie man sich mit jemandem, den man kaum kennt, überhaupt Briefe schreiben soll. Mir war überhaupt nicht klar, wie ich Briefe schreiben soll, von denen ich weiß, dass sie öffentlich werden. Und ich hatte nicht die geringste Ahnung, wie mir autobiographisches Schreiben gelingen würde, da ich das noch nie zuvor getan habe.

Nun, da ich gerade an meinem vorerst letzten Brief dieser Reihe sitze, wünsche ich mir, dass unser Briefwechsel fortdauern möge. Und ich überlege mir, wie ich dieses Format in andere Bereiche meines Lebens übertragen kann.

Auf der Website FRAGILE findet sich der gesamte Briefwechsel hintereinander weg. Wenn Sie nur den letzten lesen möchten, scrollen Sie also bitte nach unten.

Noch eine schöne Nachricht zum Schluss: Zeruya und ich werden unsere Briefe im Sommer gemeinsam im Hamburger Literaturhaus vorlesen.

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Mein zweiter Brief an Zeruya Shalev

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Mein zweiter Brief an Zeruya Shalev ist online. Man findet ihn, wenn man unsere ersten beiden runtersrcollt. Nun schreibt sie gerade an ihrer Antwort. Gerade haben wir uns E-mail darüber ausgetauscht, was ich mit "blindem Fleck" meine. Und wie sehr wir uns darüber freuen, dass wir diesen Dialog begonnen haben. Elisabeth Ruge sei Dank!

Ich rief nämlich letzten Winter Elisabeth Ruge an und fragte sie, ob sie eine Idee hätte, mit welcher Autorin ich mich für das Projekt der Literaturhäuser über Europa austauschen könnte. Sie lachte und sagte: "Weißt du was, ich sitze hier gerade mit Zeruya, ich frage sie gleich mal."

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Wir machen das Vorstellung und Panel auf der Konzferenz Formate des Politischen - Medien und Politik im Wandel

Formate des Politischen

 

Letzte Woche habe ich für WIR MACHEN DAS auf der Konferenz FORMATE DES POLITISCHEN eine Impulsrede zum Thema "Migrant/innen und Geflüchtete als neue Akteure und Akteurinnen in Politik und Medien" gehalten. Vor sehr schönem blauen Hintergrund. Toll war danach das Podium mit der Aktivistin, Künstlerin und Autorin Kefah Ali Deeb, dem Filmproduzent Orwa Nyrabia, dem Moderator Jaafar Abdul-Karim und der Moderatorin Ebru Tasdemir. Eine Mitschnitt des Podiums kann man hier hören. Und Auszüge meiner Rede auf der Homepage von WIR MACHEN DAS.

Fotos: Jesko Denzel.

 

Wir machen das – Vorstellung und Panel auf der Konzferenz Formate des Politischen - Medien und Politik im Wandel

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Interview in titel thesen temperamente

Mutbürgerin wurde ich gerade in einem Beitrag von ttt genannt, in dem ich ein Interview über WIR MACHEN DAS gegeben habe. Da ich ein ziemlich ängstlicher Mensch bin (Tatort? Schwarzfahren, im Dunkeln durch den Wald? Vergiss es!), denke ich immer noch darüber nach, wie das wohl passieren konnte. Aber gerade weil es so neu ist, freue ich mich umso mehr darüber.

Für das Bild da oben kann ich übrigens nichts... weiß leider nicht, wie man ein gutes Standbild macht.

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FRAGILE - Briefwechsel mit Zeruya Shalev

Zeruya Shalev hat auf meinen Brief geantwortet. Es hat gedauert, bis ich mich an die Antwort setzen konnte, ihre Worte mussten erst einmal einsinken. Seit vorgestern schreibe ich nun zurück. Bisher ohne Kuchenbacken. Ihre Antwort finden Sie, wenn Sie meinen Brief runterscrollen. 

Wenn Sie wissen wollen, wie die anderen Paare sich über Europa austauschen, finden sie hier alle Briefwechsel:  FRAGILE - Europäische Korrespondenzen. Da schreiben sich z.B. Katrin Röggla und A.L. Kennedy, Ingo Schulze und Làszlo Györi, Björn Bicker und Ece Temelkuran.

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WMD_Hintergrund*

Mein letztes Jahr

Ich habe ein Jahr lang nicht geschrieben, nichts gepostet. Ich habe mir ein Jahr Auszeit genommen, um geflohenen Menschen zu helfen und eine Organisation für und mit diesen Menschen zusammen aufzubauen. Was das alles für mein Leben bedeutet und wie sehr mich das verändert und geprägt hat, kann ich nicht in ein paar Zeilen fassen.

Für das Hamburger Literaturhaus führen Zeruya Shalev und ich im Rahmen des Projekts FRAGILE - Europäische Korrespondenzen gerade einen Briefwechsel. Der Brief an Zeruya war der erste Text, den ich nach diesem langen Jahr wieder geschrieben habe, und ich glaube, darin steht es.

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Literatenfunk im Deutschland Radio

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Der Literatenfunk auf piqd.de macht mich glücklich. Die Texte, die dort von Schriftstellerinnen und Schriftstellern über ihre eigene Lektüre erscheinen, sind grandios. Sie sind differenziert, abseitig, persönlich, politisch, poetisch und haben nur einen einzigen Nachteil: Mein Bücherstapel wächst.

Langsam zeichnen sich die Lektüre-Kosmen der einzelnen Literatenfunker ab, und über Ulla Lenzes Knausgard-Lektüre-Pitch gab es auch schon die erste Diskussion unter uns.

Ich kann es kaum erwarten, mehr über die Bücherstapel neben den Betten oder unter, neben, auf den Schreibtischen der Anderen zu lesen, nachdem Annett Gröschner und ich unsere ewig Ungelesenen bzw. Angelesenen bereits preisgegeben haben.

Und wer noch ein bisschen genauer hören möchte, warum Annett Gröschner und mich das alles so begeistert, kann das hier tun: Lesezeit von Deutschland Radio Kultur.

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