Mein zweiter Brief an Zeruya Shalev

unknown

Mein zweiter Brief an Zeruya Shalev ist online. Man findet ihn, wenn man unsere ersten beiden runtersrcollt. Nun schreibt sie gerade an ihrer Antwort. Gerade haben wir uns E-mail darüber ausgetauscht, was ich mit "blindem Fleck" meine. Und wie sehr wir uns darüber freuen, dass wir diesen Dialog begonnen haben. Elisabeth Ruge sei Dank!

Ich rief nämlich letzten Winter Elisabeth Ruge an und fragte sie, ob sie eine Idee hätte, mit welcher Autorin ich mich für das Projekt der Literaturhäuser über Europa austauschen könnte. Sie lachte und sagte: "Weißt du was, ich sitze hier gerade mit Zeruya, ich frage sie gleich mal."

--

Wir machen das Vorstellung und Panel auf der Konzferenz Formate des Politischen - Medien und Politik im Wandel

Formate des Politischen

 

Letzte Woche habe ich für WIR MACHEN DAS auf der Konferenz FORMATE DES POLITISCHEN eine Impulsrede zum Thema "Migrant/innen und Geflüchtete als neue Akteure und Akteurinnen in Politik und Medien" gehalten. Vor sehr schönem blauen Hintergrund. Toll war danach das Podium mit der Aktivistin, Künstlerin und Autorin Kefah Ali Deeb, dem Filmproduzent Orwa Nyrabia, dem Moderator Jaafar Abdul-Karim und der Moderatorin Ebru Tasdemir. Eine Mitschnitt des Podiums kann man hier hören. Und Auszüge meiner Rede auf der Homepage von WIR MACHEN DAS.

Fotos: Jesko Denzel.

 

Wir machen das – Vorstellung und Panel auf der Konzferenz Formate des Politischen - Medien und Politik im Wandel

--

images

Interview in titel thesen temperamente

Mutbürgerin wurde ich gerade in einem Beitrag von ttt genannt, in dem ich ein Interview über WIR MACHEN DAS gegeben habe. Da ich ein ziemlich ängstlicher Mensch bin (Tatort? Schwarzfahren, im Dunkeln durch den Wald? Vergiss es!), denke ich immer noch darüber nach, wie das wohl passieren konnte. Aber gerade weil es so neu ist, freue ich mich umso mehr darüber.

Für das Bild da oben kann ich übrigens nichts... weiß leider nicht, wie man ein gutes Standbild macht.

--

unknown

FRAGILE - Briefwechsel mit Zeruya Shalev

Zeruya Shalev hat auf meinen Brief geantwortet. Es hat gedauert, bis ich mich an die Antwort setzen konnte, ihre Worte mussten erst einmal einsinken. Seit vorgestern schreibe ich nun zurück. Bisher ohne Kuchenbacken. Ihre Antwort finden Sie, wenn Sie meinen Brief runterscrollen. 

Wenn Sie wissen wollen, wie die anderen Paare sich über Europa austauschen, finden sie hier alle Briefwechsel:  FRAGILE - Europäische Korrespondenzen. Da schreiben sich z.B. Katrin Röggla und A.L. Kennedy, Ingo Schulze und Làszlo Györi, Björn Bicker und Ece Temelkuran.

--

WMD_Hintergrund*

Mein letztes Jahr

Ich habe ein Jahr lang nicht geschrieben, nichts gepostet. Ich habe mir ein Jahr Auszeit genommen, um geflohenen Menschen zu helfen und eine Organisation für und mit diesen Menschen zusammen aufzubauen. Was das alles für mein Leben bedeutet und wie sehr mich das verändert und geprägt hat, kann ich nicht in ein paar Zeilen fassen.

Für das Hamburger Literaturhaus führen Zeruya Shalev und ich im Rahmen des Projekts FRAGILE - Europäische Korrespondenzen gerade einen Briefwechsel. Der Brief an Zeruya war der erste Text, den ich nach diesem langen Jahr wieder geschrieben habe, und ich glaube, darin steht es.

--

Literatenfunk im Deutschland Radio

Unknown-1

Der Literatenfunk auf piqd.de macht mich glücklich. Die Texte, die dort von Schriftstellerinnen und Schriftstellern über ihre eigene Lektüre erscheinen, sind grandios. Sie sind differenziert, abseitig, persönlich, politisch, poetisch und haben nur einen einzigen Nachteil: Mein Bücherstapel wächst.

Langsam zeichnen sich die Lektüre-Kosmen der einzelnen Literatenfunker ab, und über Ulla Lenzes Knausgard-Lektüre-Pitch gab es auch schon die erste Diskussion unter uns.

Ich kann es kaum erwarten, mehr über die Bücherstapel neben den Betten oder unter, neben, auf den Schreibtischen der Anderen zu lesen, nachdem Annett Gröschner und ich unsere ewig Ungelesenen bzw. Angelesenen bereits preisgegeben haben.

Und wer noch ein bisschen genauer hören möchte, warum Annett Gröschner und mich das alles so begeistert, kann das hier tun: Lesezeit von Deutschland Radio Kultur.

--

Flusser Archiv

Trost und Sprungbrett

Im Literatenfunk von piqd habe ich darüber geschrieben, warum ich sehr regelmäßig Vilém Flusser lesen muss, wenn sich die Welt von mir abstrahiert oder ich mich von ihr. Es geht um Trost und Sprungbretter...

Der Literatenfunk ist einer der Kanäle meines neuen Lieblingsortes im Netz: piqd. Piqd hat einen komischen Namen und ist eine Art Programmzeitschrift fürs Netz. ExpertInnen kämmen Online-Texte durch und kommentieren, warum man welchen Text unbedingt lesen muss. Sie machen das so gut, dass ich es kaum erwarten kann, bis der nächste Newsletter kommt.

Den Literatenfunk habe ich mir selbst ausgedacht. Da schreiben AutorInnen über die Bücher, die sie lesen und die Bücherstapel ihres Lebens. Mit dabei: Ulla Lenze, Nora Gomringer, Saša Stanišić, Ulrike Draesner, Annett Gröschner, Antje Ravic Strubel, Jan Brandt, Monika Rinck, Jochen Schmidt und Teresa Präauer.

--

11248692_916686571699811_6193951305938053877_n

Readings for Refugees

Heute Abend um 20 Uhr lese ich zusammen mit Rebecca Martin und Jan Brandt in der Backfabrik Clinker Lounge, Saarbrücker Straße 36a, Berlin. Judith Poznan moderiert. Alles, was wir erlesen, bekommt der Verein "Moabit hilft", der seit Monaten den Newcomern im LaGeSo hilft. Also: kommt in Scharen!

 

Toll war's: 12310714_924966840871784_4858954121210362828_n11147873_924966570871811_5724794903062211621_n11201861_924966814205120_3409964035014178000_n12249715_924966380871830_502797787480357548_n12239755_924966890871779_2303141144995983652_n

--

Begehren im Hygienemuseum

Unknown

Am 17. November spreche ich abends mit einem Paartherapeuten über den Gegensatz zwischen Liebe und bloßem Begehren in Zeiten der bindungslosen Verwirklichungssucht, schreibt das Hygiene Museum Dresden. Ich bin gespannt!

--

FullSizeRender

Die Bücher neben meinem Bett (Teil 1)

Bald wird es ein neues Portal geben. Es trägt den seltsamen Namen piqd und ist jetzt schon - in der Betaphase - eine meiner Lieblings-Spielwiesen im Netz. Mehr darf ich noch nicht verraten, aber geschrieben habe ich schon mal was - über die Bücherstapel meines Lebens und warum manche dieser Stapel warten können und andere überhaupt nicht. Wenn Sie schon mal reinschauen wollen: Die Bücher neben meinem Bett (Teil 1) Später mehr!

 

--