Meike Fessmann schreibt in der Süddeutschen Zeitung über die Weiter Schreiben – Anthologie „Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt“ und die Meet Your Neighbours – Anthologie „Wir sind hier“: die eindringliche Erzählung eines Schicksals spurt der Empathie tiefere Bahnen.“ Und: „Die Kraftanstrengung, die es bedeutet, sich in einem Land, dessen Sprache man nicht spricht, in einem existenziellen Sinn verständlich zu machen, lässt sich nur ansatzweise ermessen. Man kann nur hoffen, dass die Vermittlungsarbeit von Projekten wie denen, die diese drei Sammelbände entstehen ließen, nicht nur denen hilft, die gefördert werden, sondern auch einen Verständnishorizont eröffnet, der den Alltag vieler verändern wird.“ Ich habe mich lange über keinen Artikel mehr so gefreut.

Obwohl doch, einer fällt mir noch ein: Gunther Hartwig über Berliner Exilanten in der Südwestpresse, in der über Widad Nabi, Ramy Al-Asheq und mich neben Herta Müller, Ai Wei Wei und andere wunderbaren Menschen berichtet wurde.